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Seit April 2026 hat China die Exportrabatte für Solarmodule und Wechselrichter abgeschafft. Gleichzeitig diskutiert die EU schärfere Zoelle auf chinesische Photovoltaik. Was bedeutet das konkret für deutsche Balkonkraftwerk-Kaeufer?
Was sich ändert
Bisher konnten chinesische Hersteller einen Steuer-Bonus von 13 Prozent beim Export geltend machen. Das senkte die Endpreise in Europa spuerbar. Mit dem Wegfall dieses Rabatts und neuen EU-Zoellen rechnen Branchen-Analysten mit einer Preissteigerung von 10 bis 20 Prozent bei Modulen und Wechselrichtern bis Herbst 2026.
Konkrete Beispiele
Ein typisches 800-Watt-Set mit zwei 440-Wp-Modulen kostet 2026 aktuell zwischen 459 und 549 Euro. Bei vollem Preisaufschlag landen wir bei 510 bis 660 Euro. Wer in den nächsten Monaten kaufen will, sollte das vor dem Sommer 2026 erledigen.
Bei Speichern ist der Effekt etwas geringer, weil dort die Akkupreise (LFP) durch Skalierung in China weiter fallen. Trotzdem rechnen wir mit 5 bis 10 Prozent Preisanstieg bei Top-Modellen wie Anker SOLIX Solarbank 3 Pro oder Marstek Venus E 3.0.
Wer profitiert
Deutsche und europaeische Hersteller wie Heckert Solar (Modulen), Solar-Fabrik oder einige System-Anbieter (Kleines Kraftwerk, EET) sind relativ wenig betroffen. Wer “Made in Germany” prinzipiell bevorzugt, hat 2026 die finanzielle Differenz im Griff.
Was wir machen wuerden
Wenn du sowieso geplant hast, ein Set zu kaufen: jetzt kaufen. Wenn du noch unsicher bist, hilft dir das Set-Finder-Quiz bei der Entscheidung. Auch der Amortisations-Rechner zeigt direkt, wie sich Preisaufschlag auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt.
Im nächsten Monat veroeffentlichen wir eine Vergleichstabelle der deutschen vs. chinesischen Hersteller mit konkreten Preis-Spannen.