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Ein kompakter Heimspeicher mit einem Solarmodul dahinter im warmen Abendlicht, mittig vor einem gemütlichen Wohnzimmer — Sinnbild für ein Balkonkraftwerk mit Speicher.
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Balkonkraftwerk mit Speicher 2026: lohnt sich das?

Ein Speicher macht das Balkonkraftwerk erst richtig stark, vor allem zusammen mit dynamischen Stromtarifen. Diese Übersicht erklärt, ab wann sich die Mehrkosten lohnen, welche Speicherklasse zu dir passt und welche Systeme 2026 im Daten-Check überzeugen.

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Das gehört alles dazu

Hinweis: Mit * markierte Links sind Partner-Links. Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht.

Hinweis zu den Preisen: Alle Angaben sind Straßen- und Vergleichspreise mit Stand 8. Juli 2026. Speicherpreise bewegen sich fast wöchentlich — nutze die Zahlen als Orientierung und prüfe vor dem Kauf immer den tagesaktuellen Preis. Wir aktualisieren diesen Artikel regelmäßig.

Anker Solarbank Preise 2026 auf einen Blick

Anker hat aktuell drei Solarbank-Generationen im Verkauf: die günstige Solarbank 2 Pro (E1600) als Einstiegs- und Auslaufmodell, die etablierte Solarbank 3 Pro und die im Juni 2026 gestartete Solarbank 4 Pro. Alle drei gibt es einzeln als Speicher oder im Set mit Solarmodulen. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Einstiegspreise zusammen.

VarianteKapazitätPreis (Stand 18.07.2026)Preis pro kWh
Solarbank 2 Pro (E1600) – nur Speicher1,6 kWhab ca. 419 € (UVP 1.199 €)ca. 262 €
Solarbank 3 Pro – nur Speicher2,69 kWhab ca. 999 €ca. 371 €
Solarbank 3 Pro – Set mit 1.780 Wp2,69 kWh + Moduleab ca. 1.349 €— (inkl. Module)
Solarbank 3 Pro – Zusatzakku (BP2700)+2,69 kWhab ca. 659 €ca. 245 €
Solarbank 4 Pro (E5000 Pro)5,02 kWhab ca. 1.599 € (UVP 1.999 €)ca. 319 €
Solarbank 4 Pro – Erweiterung (BP5000)+5 kWhUVP 1.399 €ca. 280 €

Quellen: heise Preisvergleich, Geizhals (Solarbank 2 E1600 Pro), Geizhals (BP2700), Anker-Direktshop und Fachhandels-Aktionen; eigene Recherche, Stand 18.07.2026. Die Zahlen sind Startpreise — je nach Gutschein, Halterung und Aktion liegt der Endpreis darüber oder darunter.

Drei Dinge fallen sofort auf. Erstens: Der kleinste Einstieg in eine Anker-Solarbank ist mit rund 419 Euro die ältere Solarbank 2 Pro — pro Kilowattstunde sogar der günstigste Anker-Basisspeicher. Zweitens: Unter den aktuellen Pro-Modellen ist die 4 Pro pro Kilowattstunde günstiger als die 3 Pro, obwohl sie in Summe mehr kostet — weil sie mit gut fünf Kilowattstunden fast doppelt so viel Speicher ab Werk mitbringt. Drittens: Am günstigsten pro Kilowattstunde bleibt die Erweiterung über Zusatzakkus. Was das für die Kaufentscheidung bedeutet, klären wir gleich. Wer den Gesamtpreis eines kompletten Sets kalkulieren will, findet die Bausteine in unserer Kostenrechnung für Balkonkraftwerke.

Solarbank 2 Pro: der günstige Einstieg ins Anker-System

Die Solarbank 2 Pro (E1600) ist die Vorgängergeneration — und genau das macht sie 2026 attraktiv. Mit 1,6 Kilowattstunden Basiskapazität ist sie zwar das kleinste Anker-Gerät, ihr Straßenpreis ist aber von einst 1.199 Euro UVP auf rund 419 Euro gefallen (im Preisvergleich vereinzelt noch darunter). Das sind etwa 262 Euro pro Kilowattstunde — der günstigste kWh-Preis unter den Anker-Basisgeräten und deutlich unter den 371 Euro der 3 Pro.

Technisch reicht sie für ein klassisches Balkonkraftwerk locker: 800 Watt Einspeisung, bis zu 2.400 Watt Solar-Eingang über vier MPPT-Regler, eine Schuko-Notstromsteckdose mit bis zu 1.000 Watt und modularer Ausbau bis 9,6 Kilowattstunden. Das Gehäuse ist nach IP65 geschützt und läuft bis −20 Grad. Wer den Speicher später vergrößern will, findet die passenden Akkus im Ratgeber zu den Anker BP1600 Alternativen — BP2700 und BP5000 passen laut Anker auch an die Solarbank 2 Pro.

Der ehrliche Haken: Es ist ältere Technik. Die 3 Pro läuft leiser und hat die ausgereiftere App- und Tibber-Anbindung. Für einen preisbewussten Einstieg mit kleinem Speicherbedarf ist die 2 Pro aber das rationalste Anker-Angebot. Einen Überblick über alle gelisteten Speicher gibt die Speicher-Übersicht.

Solarbank 3 Pro: der eingespielte Preis-Klassiker

Die Solarbank 3 Pro im Praxis-Check ist seit 2025 am Markt, entsprechend eingespielt sind die Preise. Als reiner Speicher startet sie bei rund 999 Euro, das Set mit vier 445-Watt-Modulen (zusammen 1.780 Wp) liegt je nach Aktion und Halterung zwischen etwa 1.217 und 1.349 Euro. Ihre großen Stärken sind die native Tibber-Anbindung, der leise Betrieb und die modulare Erweiterung bis rund 16 Kilowattstunden.

Beim Preis pro Kilowattstunde ist die 3 Pro allerdings kein Schnäppchen: 371 Euro pro Kilowattstunde für die Basis sind im oberen Marktbereich. Deutlich günstiger wird es erst beim Ausbau — jeder Zusatzakku bringt 2,7 Kilowattstunden für rund 429 Euro, also etwa 159 Euro pro Kilowattstunde. Wer die Kapazität wirklich nutzt, holt den hohen Basispreis über die Erweiterung teilweise wieder herein.

Ein wichtiger Hinweis zum Set: Die 1.780 Wp liegen über der 960-Watt-Grenze für den einfachen Schuko-Betrieb. Für die volle Modulleistung ist eine Energiesteckvorrichtung (etwa Wieland) oder ein Elektro-Fachbetrieb empfehlenswert. Rechtlich sauber anmelden lässt sich die Anlage über das Marktstammdatenregister Schritt für Schritt.

Solarbank 4 Pro: mehr Speicher, besserer Preis pro Kilowattstunde

Die Solarbank 4 Pro (E5000 Pro) ist seit dem 12. Juni 2026 in Deutschland erhältlich. Alle technischen Daten und die Einordnung zum Marktstart haben wir in den ersten Eindrücken zur Solarbank 4 Pro sowie im Daten-Check der Solarbank 4 Pro zusammengetragen. Für die Preisfrage zählen vor allem drei Zahlen: 5,02 Kilowattstunden ab Werk, 5.000 Watt Solar-Eingang und Notstrom bis 2.500 Watt.

Die UVP liegt bei 1.999 Euro. Die Vorbesteller-Aktion mit 1.499 Euro ist am 11. Juni ausgelaufen, seitdem pendelt sich der Straßenpreis ein: Im Preisvergleich ist die 4 Pro ab rund 1.599 Euro gelistet, einzelne Händler kombinieren Rabatte, Gutscheincodes und einen gratis Smart Meter Gen 2 (Wert 149 Euro). Zum Einführungspreis von 1.499 Euro hatte auch das pv magazine berichtet.

Bei rund 1.599 Euro kostet die 4 Pro etwa 319 Euro pro Kilowattstunde — das ist günstiger als die 3 Pro und für ein 5-kWh-Gerät mit Notstrom bis 2.500 Watt ein fairer Kurs. Die Erweiterungsbatterie BP5000 (5 Kilowattstunden, UVP 1.399 Euro) drückt den Schnitt beim Ausbau weiter auf rund 280 Euro pro Kilowattstunde.

Für ein klassisches 800-Watt-Balkonkraftwerk ist die 4 Pro allerdings überdimensioniert. Ihr Preis lohnt erst, wenn du viele Module anschließen, Richtung Heimspeicher ausbauen oder mit einem dynamischen Tarif aus dem Netz nachladen willst — wie das wirtschaftlich funktioniert, zeigt der Ratgeber zur Tibber-Arbitrage mit Speicher.

Solarbank 2 Pro, 3 Pro oder 4 Pro? Der Direktvergleich

Die Preislogik ist klarer, als es die Zahlen zunächst vermuten lassen. Grob gilt: Wer nur einen kleinen Speicher zum niedrigsten Preis will, nimmt die Solarbank 2 Pro. Wer wenig Grundlast hat, aber die aktuelle Generation mit leisem Betrieb und ausgereifter App will, fährt mit der 3 Pro — der niedrigere Gesamtpreis schlägt den etwas besseren Kilowattstunden-Preis der 4 Pro. Und wer von Anfang an viel Kapazität plant, viele Module hat oder echten Notstrom mit 2.500 Watt möchte, ist bei der 4 Pro richtig.

KriteriumSolarbank 2 ProSolarbank 3 ProSolarbank 4 Pro
Basiskapazität1,6 kWh2,69 kWh5,02 kWh
Preis (Stand 18.07.2026)ab ca. 419 €ab ca. 999 €ab ca. 1.599 €
Preis pro kWhca. 262 €ca. 371 €ca. 319 €
Notstrombis ~1.000 Wbis ~1.200 Wbis 2.500 W
Max. Ausbaubis 9,6 kWhbis ~16 kWhbis ~30 kWh
Für wenGünstigster EinstiegAllrounder, aktuelle GenerationHoher Verbrauch, Notstrom

Wichtig: Die 2 Pro ist die ältere Generation — top beim Preis pro Kilowattstunde, aber technisch einen Schritt hinter den beiden Pro-Modellen. Wer die aktuelle Technik will, wählt zwischen 3 Pro und 4 Pro nach Speicherbedarf.

Wie viel Speicher sich für deinen Haushalt wirklich rechnet, kannst du im Speicher-Rechner durchspielen; wann sich die Investition amortisiert, zeigt der Amortisations-Rechner. Beide Werkzeuge arbeiten mit deinem Verbrauch und dem aktuellen Strompreis, statt mit Pauschalen.

Anker ist Premium — der Blick auf günstigere Speicher lohnt

So gut die Solarbanks sind: Beim Preis pro Kilowattstunde liegt Anker am oberen Ende des Marktes. Die Marstek Venus E 3.0 etwa bietet 5,12 Kilowattstunden ab rund 1.000 Euro — das sind etwa 200 Euro pro Kilowattstunde und damit ungefähr der halbe kWh-Preis der 3 Pro, dazu echtes Backup und eine Steuerung ohne Cloud-Zwang. Details dazu im Praxis-Check der Marstek Venus E.

Der stärkste Grund, trotzdem bei Anker zu bleiben, ist die nahtlose Tibber-Integration und das ausgereifte Ökosystem. Wer Wert auf den niedrigsten Preis pro Kilowattstunde legt, sollte vor dem Kauf aber unbedingt die Anker-SOLIX-Alternativen 2026 vergleichen — dort stehen Marstek, EcoFlow, Zendure und Solakon mit Preis, Notstrom und Cloud-Frage nebeneinander. Einen Überblick über alle aktuell gelisteten Speicher gibt außerdem die Speicher-Übersicht, komplette Sets findest du unter Komplettsets.

Kauf-Timing: jetzt kaufen oder auf einen Deal warten?

Bei der Solarbank 3 Pro ist der Markt reif: Deal-Preise deutlich unter UVP gibt es fast durchgehend, ein großes Warten bringt kaum noch etwas. Wer ein gutes Set-Angebot mit passender Halterung findet, kann zugreifen.

Bei der Solarbank 4 Pro ist das Bild anders. Die Einführungsangebote laufen gerade aus, und erfahrungsgemäß geben die Straßenpreise neuer Anker-Geräte über die ersten Monate weiter nach. Ein weiterer Preisrutsch ist also wahrscheinlich — garantiert ist er nicht, und wer die Kapazität jetzt braucht, verliert mit einem geprüften Tagespreis nichts. Eine verlässliche Regel: Nicht auf einen einzelnen Shop verlassen, sondern über einen Preisvergleich wie heise, Geizhals oder idealo den tagesaktuellen Bestpreis prüfen. Aktionen und Gutscheincodes wechseln wöchentlich.

Einen laufenden Überblick über die Hersteller-Historie, Modelle und Garantien bietet unsere Anker-SOLIX-Herstellerseite. Und weil ein Speicher die Anlage rechtlich verändert — sie gilt dann nicht mehr als privilegiertes Steckersolargerät, sondern als Kleinsterzeugungsanlage — gehört die Anmeldung beim Netzbetreiber dazu, nicht nur der Eintrag im Marktstammdatenregister.

Fazit: Preis pro Kilowattstunde schlägt Bauchgefühl

Die Anker-Solarbanks sind Premium-Geräte mit Premium-Preisen. Innerhalb des Programms ist die Solarbank 4 Pro trotz höherem Gesamtpreis die rechnerisch bessere Wahl, sobald du fünf Kilowattstunden oder mehr planst; für den schlanken Einstieg bleibt die 3 Pro das günstigere Gerät. Wer den absolut niedrigsten Preis pro Kilowattstunde sucht, wird bei Anker aber nicht fündig — dann lohnt der ehrliche Blick auf die Alternativen. Über allem steht eine Regel, die bei Speichern besonders zählt: Der genannte Preis ist eine Momentaufnahme vom 8. Juli 2026. Prüfe vor dem Kauf den tagesaktuellen Kurs.