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Ein kompakter Heimspeicher mit einem Solarmodul dahinter im warmen Abendlicht, mittig vor einem gemütlichen Wohnzimmer — Sinnbild für ein Balkonkraftwerk mit Speicher.
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Balkonkraftwerk mit Speicher 2026: lohnt sich das?

Ein Speicher macht das Balkonkraftwerk erst richtig stark, vor allem zusammen mit dynamischen Stromtarifen. Diese Übersicht erklärt, ab wann sich die Mehrkosten lohnen, welche Speicherklasse zu dir passt und welche Systeme 2026 im Daten-Check überzeugen.

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Hinweis: Mit * markierte Links sind Partner-Links. Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht.

Wer bei Zendure nach einem Balkonspeicher sucht, landet in einem Shop mit 28 Produktseiten, auf denen SolarFlow steht. 800, 800 Plus, 800 Pro, 800 Pro 2, Hyper 2000, 2400 AC, 2400 AC+, 2400 Pro — dazu Akkus, die sich in einem einzigen Buchstaben unterscheiden.

Wir haben die Spezifikationstabellen aller Hauptgeräte nebeneinandergelegt. Dabei kam ein Befund heraus, der auf keiner Vergleichsseite steht: Zwei der teuersten Modelle haben überhaupt keinen Anschluss für Solarmodule.

Welche Zendure-SolarFlow-Modelle gibt es?

Die Produktliste des Herstellers führt 28 Einträge mit SolarFlow im Namen, Stand 17. August 2026. Der größte Teil davon sind Bündel aus einem Gerät plus Modulen, Halterungen oder Zählern. Sortiert man die Bündel weg, bleiben acht eigenständige Hauptgeräte übrig — und die lassen sich mit einer einzigen Frage ordnen: Wo kommt der Strom her?

Bauform eins: Solareingang ja, Akku separat. Der SolarFlow 800 und der Hyper 2000 sind Mikro-Wechselrichter (sie machen aus Gleichstrom der Module den Wechselstrom fürs Haus) mit Speicherfunktion. Sie hängen zwischen Modulen und Steckdose, den Akku stellst du daneben. Der Vorteil: Du kannst klein anfangen und später aufstocken.

Bauform zwei: alles in einem Gehäuse. Der 800 Plus, der 800 Pro, der 800 Pro 2 und der 2400 Pro haben Wechselrichter und Akku im selben Kasten. Ein Gerät, ein Kabel, fertig. Das ist die Bauform für alle, die neu anfangen.

Bauform drei: kein Solareingang. Der 2400 AC und der 2400 AC+ nehmen keine Module an. Sie speichern Strom, den eine schon vorhandene Anlage liefert — die passende Bauform zum Nachrüsten eines Balkonkraftwerks.

Die Zendure-SolarFlow-Familie

Acht Hauptgeräte, drei Bauformen

Solareingang ja, Akku separat

Akku einzeln dazukaufen

  • SolarFlow 800 Akku extra 1.200 W 800 W Entladeleistung ab 149 €
  • Hyper 2000 Akku extra 1.800 W 1.200 W Entladeleistung ab 899 €

Solareingang und Akku im selben Gehäuse

für den Neukauf

  • 800 Plus 1,92 kWh 1.500 W kein Notstrom-Ausgang ab 449 €
  • 800 Pro 1,92 kWh 2.640 W 1.000 W Notstrom ab 599 €
  • 800 Pro 2 1,92 kWh 2.640 W 1.000 W Notstrom ab 649 €
  • 2400 Pro 2,40 kWh 3.000 W 3.200 VA Notstrom ab 1.099 €

Kein Solareingang — nur für vorhandene Anlagen

zum Nachrüsten

  • 2400 AC+ 2,40 kWh kein Solar Akku AB3000L ab 899 €
  • 2400 AC Akku extra kein Solar Akku AB3000X ab 999 €

Daten aus den Spezifikationstabellen von zendure.de, Preise als günstigste Shop-Variante, Stand 17.08.2026. Ins Hausnetz eines Steckersolargeräts gehen bei allen Modellen höchstens 800 Watt — die höheren Zahlen betreffen Solareingang, Notstromdose oder Festanschluss.

Jeder gefüllte Punkt ist ein Solareingang. Die beiden untersten Geräte haben keinen — sie speichern nur Strom, den eine vorhandene Anlage liefert.

Dazu kommen ältere Geräte, die noch im Shop stehen: der Vorgänger des Hyper aus der ersten Generation, der 1600 AC+ und die Mix-Reihe für größere Anlagen am Hausdach. Für eine Kaufentscheidung am Balkon spielen sie 2026 keine Rolle mehr — sie stehen dort nur, weil Restbestände abverkauft werden.

Genau daraus entsteht die Verwirrung. Der Shop sortiert nach Preis, und niemand sortiert nach Bauform. Wer die drei Bauformen einmal auseinanderhält, muss danach nur noch zwei Fragen beantworten: Wie viele Module will ich anschließen, und soll abends mehr als 800 Watt aus dem Speicher kommen?

Zendure SolarFlow 800 Plus oder Pro: was ist der Unterschied?

Das ist die meistgestellte Frage der Serie, und sie hat eine klare Antwort. Beide haben denselben Akku mit 1,92 Kilowattstunden fest eingebaut, beide speisen 800 Watt ins Netz, beide sind nach IP65 geschützt (staubdicht und gegen Strahlwasser gesichert). Danach hört die Gemeinsamkeit auf.

Der 800 Plus nimmt 1.500 Watt Solarleistung über zwei Eingänge auf und entlädt mit 800 Watt. Und — das ist der Punkt, den man leicht übersieht — seine Spezifikationstabelle führt keinen Inselbetrieb. Es gibt also keine Steckdose, die bei Stromausfall weiterläuft.

Der 800 Pro nimmt 2.640 Watt über vier Eingänge auf, entlädt mit 1.440 Watt und hat eine Notstromdose mit 1.000 Watt. Mit einem zweiten Akku steigt die Lade- und Entladeleistung auf 2.000 Watt.

Für 150 Euro Aufpreis bekommst du also fast die doppelte Solarleistung, zwei zusätzliche Eingänge, fast die doppelte Entladeleistung und eine Notstromdose. Wer nicht sicher weiß, dass er dauerhaft bei zwei Modulen bleibt, fährt mit dem Pro besser.

Eine Einschränkung nennt Zendure beim Pro selbst, und sie ist ehrlicher als die meiste Werbung: Die Schutzart IP65 gilt laut Datenblatt nicht mehr, sobald der Notstromstecker benutzt wird oder die wasserdichte Abdeckung nicht richtig verschlossen ist. Wer die Dose draußen nutzt, sollte das Gerät also überdacht aufstellen.

Zendure SolarFlow 800 vs Hyper 2000

Hier liegt der größte Preissprung der Familie: 149 Euro gegen 899 Euro. Beide sind Wechselrichter ohne eingebauten Akku, beide brauchen einen Speicher aus der AB-Reihe dazu. Was rechtfertigt den Unterschied?

Der SolarFlow 800 hat zwei Solareingänge mit zusammen 1.200 Watt (600 Watt je Regler) und entlädt den Akku mit höchstens 800 Watt. Er wiegt 5 Kilogramm und ist mit IP67 das am besten geschützte Gerät der ganzen Serie — die einzige Ziffer 7 in der Familie, die anderen haben IP65. Sechs Akkus lassen sich anhängen, das ergibt bis zu 11,52 Kilowattstunden.

Der Hyper 2000 hat vier Solareingänge an zwei Reglern mit zusammen 1.800 Watt (900 Watt je Regler) und entlädt mit 1.200 Watt. Er lädt den Akku mit bis zu 1.600 Watt statt 1.200 Watt und wiegt mit 8,5 Kilogramm etwas mehr. Zendure gibt für ihn eine Zertifizierung nach VDE-AR-N 4105 an — das ist die Anwendungsregel für den Anschluss ans Niederspannungsnetz.

Die 400 Watt mehr Entladeleistung sind der eigentliche Kaufgrund. Sie entscheiden, ob abends auch Wasserkocher oder Herdplatte aus dem Speicher mitversorgt werden oder ob das Haus dafür Netzstrom zieht. Wie viel Kapazität dazu sinnvoll ist, rechnet der Ratgeber Speicher richtig dimensionieren durch.

Zwei Dinge sprechen allerdings gegen den Hyper, und beide stehen im Kleingedruckten. Erstens nimmt er nur vier Akkus auf und kommt damit auf 7,68 Kilowattstunden — der sechsmal günstigere SolarFlow 800 schafft mit sechs Akkus 11,52. Das teurere Gerät speichert also weniger. Zweitens hat der Hyper keine Notstromfunktion: Zendure schreibt selbst, dass er bei einem Stromausfall die Versorgung einstellt. Alle Werte und die Einschränkungen im Detail stehen im Daten-Check zum Zendure Hyper 2000.

Und wer schon beim Hyper ist, sollte den 800 Pro danebenlegen. Der kostet weniger, bringt 1,92 Kilowattstunden gleich mit, hat vier echte Regler statt zwei und eine Notstromdose mit 1.000 Watt. Der Hyper gewinnt nur bei der Entladeleistung und beim Zusammenschluss mehrerer Geräte. Für den normalen Balkon ist der 800 Pro deshalb meist die vernünftigere Wahl.

Ein Hinweis zur Werbung: Zendure bewirbt für den Hyper einen Verbund aus bis zu drei Geräten je Phase mit 5.400 Watt Solarleistung und 23,04 Kilowattstunden. Diese Zahlen beschreiben keine Steckersolaranlage mehr. Was am Stecker erlaubt ist, klärt der Ratgeber zur 800-Watt-Grenze.

Was ist der Unterschied zwischen SolarFlow 800 Pro und 800 Pro 2?

Google stellt diese Frage in der eigenen Fragenbox. Die ehrliche Antwort lautet: In den Kernwerten gibt es keinen.

Wir haben beide Tabellen Zeile für Zeile verglichen. Solarleistung 2.640 Watt über vier Eingänge zu je 660 Watt — identisch. Netzeinspeisung 800 Watt bei 3,5 Ampere — identisch. Inselbetrieb 1.000 Watt — identisch. Akku 1.920 Wattstunden bei 48 Volt — identisch. Lade- und Entladeleistung ohne Zusatzakku 1.440 Watt — identisch. Selbst der Spannungsbereich der Module von 14 bis 55 Volt stimmt überein.

Zendure bewirbt beim Pro 2 zwei Dinge, die in dieser Tabelle nicht stehen: eine Spitzenleistung von 1.400 Watt für 200 Millisekunden und einen anderen Akkutyp, den AB2000L. Die Spitzenleistung hilft beim Anlaufen von Geräten mit Motor, etwa einer Kühltruhe oder einer Pumpe.

Praktisch heißt das: Der Aufpreis von 50 Euro kauft eine kurze Leistungsspitze und eine neuere Akkugeneration, nicht mehr Solarleistung und nicht mehr Kapazität. Wer eine Notstromdose für empfindliche Geräte plant, findet die Grundlagen im Ratgeber Balkonkraftwerk mit Notstrom.

Die 2400er-Reihe: was AC, AC+ und Pro unterscheidet

Hier steckt der teuerste Irrtum der ganzen Serie. Drei Geräte tragen die Zahl 2400, und sie tun grundverschiedene Dinge.

Der SolarFlow 2400 AC hat keinen Solareingang und keinen eingebauten Akku. Seine Spezifikationstabelle kennt nur einen Netzanschluss und einen Anschluss für den Inselbetrieb. Die Kapazität kommt ausschließlich über AB3000X-Akkus, von denen die günstigste Variante für 999 Euro bereits einen enthält. Ausbaubar ist er bis 17,28 Kilowattstunden.

Der SolarFlow 2400 AC+ hat ebenfalls keinen Solareingang, dafür 2,4 Kilowattstunden fest eingebaut. Zendure schreibt in der eigenen FAQ unmissverständlich, dass sich das Gerät nicht direkt an Module anschließen lässt und als AC-gekoppelter Speicher (er lädt über die Steckdose, nicht über Modulkabel) an einer vorhandenen Anlage arbeitet. Damit er weiß, wann er laden soll, braucht er einen Zähler: Meldet dieser überschüssigen Strom, der ins Netz zurückfließen würde, holt sich der Speicher ihn stattdessen.

Der SolarFlow 2400 Pro ist derselbe Kasten wie der AC+, aber mit vier Solareingängen und 3.000 Watt Modulleistung. Das ist die einzige Unterscheidung, die zählt — und genau sie geht im Namen unter. Den 2400 Pro haben wir im Daten-Check zum Zendure SolarFlow 2400 Pro einzeln untersucht.

Merkregel: Steht Pro dahinter, kannst du Module anstecken. Steht AC dahinter, nicht. Wer neu anfängt und keine Anlage hat, kommt mit einem AC-Modell keinen Meter weit.

Wie viele Solarmodule passen an Zendure SolarFlow?

Zwei oder vier, je nach Modell — aber die Zahl der Eingänge ist nur die halbe Antwort. Wichtiger ist, wie viel Leistung jeder einzelne Eingang verkraftet.

Dahinter steckt der MPPT-Regler (er sucht laufend den besten Arbeitspunkt des Moduls). Jeder Regler passt Spannung und Strom so an, dass gerade die höchste Leistung herauskommt. Hat ein Gerät zwei getrennte Regler, dürfen die daran hängenden Module unterschiedlich stark beschienen werden, ohne sich gegenseitig auszubremsen. Genau deshalb ist die Zahl der Regler wichtiger als die Zahl der Buchsen.

Der SolarFlow 800 nimmt zwei Module mit je 600 Watt. Der 800 Plus zwei mit je 750 Watt. Der 800 Pro und der Pro 2 nehmen vier mit je 660 Watt. Der 2400 Pro nimmt vier mit je 750 Watt.

Der Hyper 2000 fällt aus der Reihe: Er hat vier Buchsen, aber nur zwei MPPT-Regler. Buchse eins und zwei teilen sich einen Regler, Buchse drei und vier den anderen. Jeder schafft 900 Watt, zusammen also 1.800 Watt. Praktisch heißt das: Zwei Module an einem gemeinsamen Regler sollten gleich ausgerichtet sein. Wer nach Ost und West aufteilt, legt die Ost-Module auf den einen Regler und die West-Module auf den anderen.

Die Spannung ist der zweite Grenzwert. Alle Geräte arbeiten zwischen 14 und 55 Volt, der Hyper zwischen 15 und 55 Volt. Ein übliches Balkonmodul liefert im Leerlauf 35 bis 40 Volt und passt damit an einen Eingang. Zwei Module hintereinander an einem Eingang passen nicht — die Spannung addiert sich und sprengt die Grenze. Warum das so ist, erklärt der Ratgeber Solarmodule in Reihe oder parallel.

Dass mehr Modulleistung angeschlossen werden darf, als hinten herauskommt, ist kein Fehler. Ein Modul liefert seine Nennleistung nur bei voller Sonne und kühler Zelle. Über den Tag gerechnet bringt Überbelegung mehr Ertrag am Morgen und am Abend — vor allem bei einer Aufteilung nach Ost und West.

Was heißt „800 Watt Standard, 2.400 Watt Premium”?

In den Tabellen des 2400 Pro und des 2400 AC+ steht bei der Ausgangsleistung eine Doppelangabe: 800 W (Standard) / 2400 W (*Premium). Wir haben die Produktseite im Volltext geprüft: Das Wort Premium kommt genau zweimal vor, beide Male in der Tabelle. Das Sternchen wird nirgends aufgelöst.

Was Zendure an anderer Stelle erklärt, passt aber genau dazu. In der FAQ zum 2400 AC+ heißt es sinngemäß: Das Gerät unterstützt den Anschluss über den Stecker durch den Nutzer selbst. Wer es stattdessen fest in den Verteilerkasten legen will, um eine Einspeisevergütung zu bekommen, braucht eine Elektrofachkraft, einen eigenen Sicherungsautomaten und eine andere Anmeldung im Marktstammdatenregister.

Damit beschreibt der Hersteller zwei getrennte Wege. Dass „Standard” den Stecker meint und „Premium” den Festanschluss, ist die naheliegende Lesart — so ausgeschrieben steht sie auf der Seite jedoch nicht. Für dich als Käufer zählt die praktische Folge: Am Stecker sind es 800 Watt. Punkt.

Angemeldet werden muss die Anlage in beiden Fällen. Der Weg durch das Register steht Schritt für Schritt in unserer MaStR-Anleitung. Ob Schuko-Stecker oder Wieland-Dose die richtige Wahl ist, klärt der Ratgeber Schuko oder Wieland.

Welcher Zendure-Akku passt an welches Gerät?

Diese Frage kostet im Zweifel 599 Euro. Zendure verkauft mehrere Zusatzakkus, und die Datenblätter nennen für jeden eine eigene Liste kompatibler Geräte.

Der AB2000X mit 1.920 Wattstunden passt an die SolarFlow-800-Serie, den Hyper 2000, die Geräte der Vorgängergeneration und den Ace 1500. Er hält laut Hersteller 6.000 Ladezyklen bei mindestens 70 Prozent Entladetiefe, heizt sich zwischen minus 20 und null Grad selbst und hat ein Löschsystem, das bei 170 Grad auslöst. Bis zu sechs Stück lassen sich stapeln, macht 11,52 Kilowattstunden.

Der AB3000X mit 2.880 Wattstunden passt laut Datenblatt nur an den SolarFlow 2400 AC. Der AB3000L mit ebenfalls 2.880 Wattstunden passt laut Datenblatt nur an den 2400 Pro und den 2400 AC+.

Zwei Akkus mit identischer Kapazität, deren Namen sich in einem einzigen Buchstaben unterscheiden, gehören also an verschiedene Geräte. Wer beim Nachkauf danebengreift, hat einen 599-Euro-Akku im Keller stehen, der nicht angeht. Prüfe die Modellnummer auf dem Typenschild, nicht die Kapazität in der Produktbeschreibung.

Alle Zendure-Akkus arbeiten mit Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄, eine besonders brandsichere Zellchemie) bei 48 Volt. Die hohe Spannung ist kein Zufall: Je höher sie liegt, desto weniger Strom fließt für dieselbe Leistung, und desto kleiner sind die Verluste in den Kabeln. Ältere Balkonspeicher arbeiten oft mit 16 Volt und verlieren dort spürbar mehr.

Wer steckt hinter Zendure?

Google stellt auch diese Frage in der Fragenbox, und sie ist berechtigt — bei einem Gerät, das zehn Jahre halten soll, ist wichtig, wer im Streitfall haftet.

Vertragspartner für deutsche Käufer ist die Zendure DE GmbH mit Sitz in der Rheinallee 1 in 40549 Düsseldorf. Sie ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 103921 eingetragen, Geschäftsführer ist Yanan Deng. Damit gilt für Kauf und Gewährleistung deutsches Recht, und du hast eine erreichbare Adresse im Inland.

Ein Detail aus dem Impressum solltest du kennen: Das Unternehmen erklärt dort, weder bereit noch verpflichtet zu sein, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle teilzunehmen. Das ist zulässig und bei vielen Händlern so. Es bedeutet nur, dass im Konfliktfall der normale Rechtsweg bleibt.

Zur Konzernstruktur hinter der deutschen Gesellschaft macht das Impressum keine Angaben, und wir spekulieren nicht darüber.

Welches Zendure-Modell passt zu dir?

Die Familie in fünf Sätzen, nach Lebenslage sortiert.

Neues Balkonkraftwerk, zwei Module, kleines Budget: der SolarFlow 800 mit einem AB2000X. Zwei Eingänge reichen, IP67 ist die beste Schutzart der Serie, und der Einstieg ist mit Abstand der günstigste.

Neues Balkonkraftwerk, alles aus einem Gehäuse: der 800 Pro. Vier Eingänge, 2.640 Watt Solarleistung, Notstromdose. Den 800 Plus nur, wenn du sicher bei zwei Modulen bleibst und keine Notstromdose brauchst.

Hoher Abendverbrauch, vier Module, Ausbau geplant: der Hyper 2000 mit mehreren Akkus oder der 2400 Pro mit 3.000 Watt Solarleistung und 2,4 Kilowattstunden ab Werk.

Anlage steht schon, Speicher fehlt: der 2400 AC+. Er lädt über die Steckdose und braucht keinen Eingriff am Wechselrichter. Der 2400 AC nur, wenn du von Anfang an groß planst und mehrere AB3000X stapeln willst.

Du willst nur speichern, was sonst verschenkt wird: Dann ist nicht das Gerät die erste Frage, sondern die Messung. Ohne Zähler weiß der Speicher nicht, wie viel Strom das Haus zieht. Wie Nulleinspeisung mit smarter Steuerung funktioniert, steht im eigenen Ratgeber; gesteuert wird alles über die Zendure-SolarFlow-App.

Ob sich der Speicher für deinen Verbrauch überhaupt rechnet, sagt dir der Amortisations-Rechner mit deinen eigenen Zahlen. Wie Zendure gegen Anker, Marstek und EcoFlow steht, zeigt die Übersicht der Balkonkraftwerk-Speicher mit Preisen und der Vergleich der Anker-Solix-Alternativen. Wer parallel die EcoFlow-Familie prüft, findet den gleichen Wegweiser für EcoFlow Stream. Und wie sich Speicher im Winter verhalten, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher im Winter. Der Überblick zum Thema beginnt beim Balkonkraftwerk mit Speicher.

Auf welcher Grundlage dieser Artikel steht

Alle technischen Werte stammen wörtlich aus den Spezifikationstabellen der deutschen Zendure-Produktseiten, einzeln abgerufen am 17. August 2026 — für jedes der acht Hauptgeräte und für die drei Zusatzakkus. Die Preise sind die jeweils günstigste Shop-Variante am selben Tag und schwanken stark.

Wir haben keines dieser Geräte selbst getestet. Dies ist ein Vergleich der Datenblätter, kein Praxistest, und er ersetzt keinen. Zu Wirkungsgrad und Ertrag machen wir bewusst keine eigenen Angaben: Zendure nennt Ersparnisse von bis zu 1.250 Euro im Jahr aus dem eigenen Labor, und solche Zahlen lassen sich von außen nicht nachprüfen.

Zur Zertifizierung des Hyper 2000 geben wir die Herstellerangabe wieder. Die Schlussfolgerung, die Zendure daraus zieht — dass sich das Gerät deshalb in jede Haushaltssteckdose stecken lässt — übernehmen wir nicht; das ist eine eigene Frage, die der verlinkte Ratgeber zu Schuko und Wieland behandelt.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Zendure Deutschland, Produktseiten SolarFlow 800, 800 Plus, 800 Pro und 800 Pro 2 (Hersteller) — die Spezifikationstabellen, aus denen die Unterschiede bei Solarleistung, Entladeleistung und Notstrom hervorgehen. zendure.de · zuletzt geprüft am 17.08.2026
  • Zendure Deutschland, Produktseiten Hyper 2000, 2400 AC, 2400 AC+ und 2400 Pro (Hersteller) — Datenblätter der größeren Geräte samt der FAQ, in der Zendure den fehlenden Solareingang der AC-Modelle bestätigt. zendure.de · zuletzt geprüft am 17.08.2026
  • Zendure Deutschland, Impressum (Hersteller) — Sitz, Handelsregister und Geschäftsführung der deutschen Gesellschaft. zendure.de · zuletzt geprüft am 17.08.2026
  • Bundesnetzagentur, Marktstammdatenregister (Behörde) — Anmeldepflicht für Steckersolargeräte und Speicher. marktstammdatenregister.de · zuletzt geprüft am 17.08.2026
  • Verbraucherzentrale, Steckersolargeräte (Verbraucherschutz) — neutrale Einordnung zu Anmeldung, Anschluss und den Grenzen für Balkonkraftwerke. verbraucherzentrale.de · zuletzt geprüft am 17.08.2026
  • VDE, Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 (Normungsorganisation) — die Regel für den Anschluss ans Niederspannungsnetz, auf die Zendure sich beim Hyper 2000 beruft. vde.com · zuletzt geprüft am 17.08.2026

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