Eigenverbrauch-Rechner · kostenlos
Wie viel Solarstrom nutzt du wirklich selbst?
Nur selbst genutzter Strom spart richtig Geld. Finde in 60 Sekunden heraus, wie hoch deine Eigenverbrauchsquote ist, was ein Speicher bringt und wie viel du im Jahr sparst. Ehrlich gerechnet, ohne Anmeldung.
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Eigenverbrauch deines Balkonkraftwerks berechnen
Wähle dein Profil — Quote, Tagesverlauf und Speicher-Effekt erscheinen sofort.
Von Marcel Klaczinski fachlich geprüft von Justin Schick zuletzt geprüft am 26. Juni 2026
Dein Profil
Dein Profil ≈ 3.000 kWh Stromverbrauch im Jahr.
Deine Eigenverbrauchsquote
55%
deines Solarstroms nutzt du selbst (mit Speicher)
823 kWh
selbst genutzt
296 €
Ersparnis/Jahr
673 kWh
eingespeist
Selbst genutzter Solarstrom ist rund 4,5× mehr wert als eingespeister — er spart den vollen Strompreis statt der mageren Einspeisevergütung.
Dein typischer Tag
Wann Sonne und Verbrauch zusammenpassen
Der Speicher schiebt den Mittags-Überschuss in den Abend — die grüne Eigenverbrauchs-Fläche wächst.
Was ein Speicher bringt
Annahmen: 0.85 kWh Jahresertrag pro Wp, Eigenverbrauchsquoten aus deutschen Durchschnittsprofilen. Dein echter Wert hängt vom Tagesablauf ab — die Kurve oben zeigt das Prinzip. Modellrechnung ohne Gewähr.
PVGIS der EU-Kommission
Offizielle Ertragsdaten als Basis.
Durchschnittsprofile
Eigenverbrauchsquoten nach Haushaltstyp.
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Warum der Eigenverbrauch über alles entscheidet
Beim Balkonkraftwerk zählt fast nur ein Wert: wie viel deines Solarstroms du selbst nutzt. Denn jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Strompreis — eingespeister Strom bringt dagegen so gut wie nichts.
4,5× mehr wert
Selbst genutzter Strom spart rund 36 Cent, eingespeister bringt nur knapp 8 Cent. Der Eigenverbrauch ist der Hebel.
Dein Tagesablauf zählt
Wer mittags Strom braucht, nutzt mehr direkt. Der Rechner zeigt deinen typischen Tag und die Lücke zum Abend.
Speicher als Hebel
Ein kleiner Speicher schiebt den Mittagsstrom in den Abend und hebt die Quote von 30 auf 80 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenverbrauch beim Balkonkraftwerk?
Direkt gefragt: Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch beim Balkonkraftwerk meist nur bei 20 bis 40 Prozent. Das klingt wenig, hat aber einen einfachen Grund. Die Sonne liefert den meisten Strom rund um die Mittagszeit — genau dann, wenn die meisten Leute arbeiten oder unterwegs sind. Der Verbrauch steigt dagegen morgens und abends. Diese zeitliche Lücke ist es, die den Eigenverbrauch begrenzt.
| Situation | Eigenverbrauchsquote | Einordnung |
|---|---|---|
| Tagsüber kaum zu Hause, ohne Speicher | 20–30 % | viel geht ins Netz |
| Homeoffice / Grundlast, ohne Speicher | 35–45 % | solide |
| Mit 1–2 kWh Speicher | 65–80 % | sehr gut |
| Mit größerem Speicher + hohem Bedarf | bis 90 % | Maximum |
Die Werte sind ehrliche Durchschnitte. Deine genaue Eigenverbrauchsquote rechnest du oben mit deinem Profil und deiner Speichergröße aus. Wie der Strom dabei fließt, erklärt der Ratgeber zu Einspeisung und Eigenverbrauch.
So funktioniert der Eigenverbrauch-Rechner fürs Balkonkraftwerk
Der Rechner nimmt drei Eingaben: dein Haushaltsprofil, die Modul-Leistung und die Speichergröße. Daraus schätzt er, welcher Anteil deines Solarstroms direkt im Haus landet — deine Eigenverbrauchsquote. Aus dieser Quote und deinem Strompreis ergibt sich die Ersparnis pro Jahr.
Das Profil steht für deinen Tagesablauf: Ein Single, der tagsüber außer Haus ist, nutzt weniger direkt als ein Paar im Homeoffice. Die Tageskurve im Rechner zeigt dir das anschaulich — die gelbe Erzeugungs-Glocke mittags und die graue Verbrauchslinie mit ihren Spitzen am Morgen und Abend. Die grüne Fläche dazwischen ist dein Eigenverbrauch. Schaltest du einen Speicher dazu, wandert ein Teil des Mittagsstroms in den Abend, und die grüne Fläche wächst.
Fachlich steckt dahinter das sogenannte Lastprofil — die typische Verteilung deines Stromverbrauchs über den Tag. Genau dieses Lastprofil entscheidet, wie gut Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen, und damit über die Höhe des Eigenverbrauchs. Die drei Haushaltsprofile im Rechner bilden gängige Lastprofile vom Single-Haushalt bis zur Familie nach. Sie sind eine ehrliche Näherung, ersetzen aber keine Messung am eigenen Zähler — wer es ganz genau wissen will, liest seinen Tagesverlauf direkt am Stromzähler ab.
Als Strompreis-Orientierung dient der deutsche Haushalts-Durchschnitt von rund 36,4 Cent pro Kilowattstunde (Quelle: Bundesnetzagentur, Verivox Haushaltsstrom-Index, Stand 15. Mai 2026); den Jahresertrag schätzen wir mit 0,85 Kilowattstunden pro Wattpeak laut PVGIS-Daten der EU-Kommission.
Wie kannst du deinen Eigenverbrauch beim Balkonkraftwerk erhöhen?
Es gibt zwei große Hebel. Der erste kostet nichts: Verschiebe große Verbraucher in die Mittagszeit. Wasch- und Spülmaschine, Trockner, das Laden von E-Bike, Laptop oder Akku-Geräten — alles, was du zeitlich steuern kannst, läuft am besten, wenn die Sonne scheint. Schon eine einfache Zeitschaltuhr oder eine smarte Steckdose holt hier spürbar mehr Eigenverbrauch heraus.
Der zweite Hebel ist ein Speicher. Er sammelt den Mittags-Überschuss ein und gibt ihn abends wieder ab — genau dann, wenn Licht, Fernseher und Herd laufen. Damit lässt sich die Eigenverbrauchsquote oft verdoppeln. Wie groß der Speicher sinnvollerweise sein sollte, rechnest du im Speicher-Rechner durch; ob sich die Anschaffung insgesamt lohnt, zeigt der Amortisations-Rechner.
Ein dritter, oft unterschätzter Hebel ist die Sichtbarkeit. Viele Wechselrichter und Speicher liefern eine App, die dir in Echtzeit zeigt, wie viel Strom gerade vom Dach kommt. Wer einmal sieht, dass die Anlage mittags 600 Watt liefert, schiebt die Spülmaschine ganz automatisch in diese Stunden — der Eigenverbrauch steigt allein durch das bessere Gefühl dafür, wann die Sonne arbeitet. Schon kleine Gewohnheiten wie Kaffee kochen oder Staubsaugen zur Mittagszeit summieren sich über das Jahr.
Lohnt sich ein Speicher für mehr Eigenverbrauch am Balkonkraftwerk?
Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch deutlich — und weil selbst genutzter Strom rund 4,5-mal mehr wert ist als eingespeister, steigt damit auch die Ersparnis. Gleichzeitig kostet der Speicher als Aufpreis grob 500 bis 1.500 Euro und verlängert die Amortisation. Ob er sich rechnet, hängt also von deinem Tagesablauf ab.
Faustregel: Wer tagsüber wenig zu Hause ist, profitiert am meisten — ohne Speicher würde dieser Haushalt den Großteil des Solarstroms verschenken. Wer ohnehin viel mittags verbraucht, holt auch ohne Speicher schon eine gute Quote heraus. Als Größe reichen meist 1 bis 2 Kilowattstunden; mehr bringt überproportional wenig zusätzlichen Eigenverbrauch.
Was ist eine gute Eigenverbrauchsquote beim Balkonkraftwerk?
Ohne Speicher gelten 30 bis 40 Prozent als guter Wert, mit Speicher sind 70 bis 90 Prozent realistisch. Wichtiger als ein möglichst hoher Wert ist aber die Wirtschaftlichkeit. Die letzten Prozentpunkte kosten überproportional viel Speicher und rechnen sich selten. Ziel ist nicht die maximale Quote, sondern das beste Verhältnis aus Eigenverbrauch und Kosten.
Ein realistisches Beispiel: Ein Paar im Homeoffice kommt ohne Speicher auf rund 38 Prozent. Mit einem 2-Kilowattstunden-Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote auf etwa 70 bis 80 Prozent — das bringt je nach Strompreis oft 80 bis 120 Euro mehr Ersparnis pro Jahr.
Eigenverbrauch und Autarkie beim Balkonkraftwerk: der Unterschied
Zwei Begriffe werden oft verwechselt. Die Eigenverbrauchsquote sagt, wie viel deines erzeugten Solarstroms du selbst nutzt. Der Autarkiegrad sagt etwas anderes: wie viel deines gesamten Strombedarfs die Anlage deckt. Ein Balkonkraftwerk liefert über das Jahr nur einen kleinen Teil des Haushaltsbedarfs, darum liegt die Autarkie meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich — auch bei hohem Eigenverbrauch.
Für die Ersparnis ist trotzdem der Eigenverbrauch die entscheidende Größe, nicht die Autarkie. Denn er bestimmt, wie viel teuren Netzstrom du wirklich ersetzt. Mehr zum Hintergrund findest du im Ratgeber, wie ein Balkonkraftwerk funktioniert.
Häufige Fragen zum Eigenverbrauch
Wie hoch ist der Eigenverbrauch beim Balkonkraftwerk?
Wie kann ich den Eigenverbrauch erhöhen?
Lohnt sich ein Speicher für mehr Eigenverbrauch?
Wie berechne ich meine Eigenverbrauchsquote?
Was ist eine gute Eigenverbrauchsquote?
Wie viel Strom nutze ich selbst?
Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Autarkie?
Bekomme ich für eingespeisten Strom Geld?
Welche Speichergröße brauche ich für mehr Eigenverbrauch?
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Aktualisierungen
Was hat sich zuletzt geändert?
An diesem Artikel
Eigenverbrauch-Rechner mit interaktivem Tagesverlauf (Erzeugung gegen Verbrauch), Speicher-Effekt, Haushaltsprofilen und teilbarem Ergebnis veröffentlicht.
Quellen und Belege
Die Annahmen und Rechenwerte auf dieser Seite stützen sich auf offizielle und fachliche Quellen — darunter PVGIS-Ertragsdaten der EU-Kommission , Verbraucherzentrale zu Steckersolar-Geräten sowie aktueller Haushaltsstrompreis (Bundesnetzagentur, Verivox Haushaltsstrom-Index, Stand 15. Mai 2026). Alle Angaben zuletzt geprüft am 26. Juni 2026; volatile Werte wie Strompreise, Erträge und Tarife ändern sich laufend — den tagesaktuellen Stand prüfst du im Zweifel direkt bei deinem Versorger oder an der Primärquelle.
Volle Transparenz: Alle Formeln, Annahmen und Datenquellen hinter unseren Rechnern legen wir offen in der Methodik & Datenquellen dar — damit du jedes Ergebnis nachvollziehen und zitieren kannst.
Hinweis
Dieser Rechner liefert eine sorgfältig erstellte Modellrechnung und ersetzt keine individuelle Energie- oder Steuerberatung. Erträge, Strompreise und Tarife schwanken je nach Standort, Wetter, Ausrichtung und Anbieter — verbindlich sind immer deine tatsächlichen Werte. Alle Angaben ohne Gewähr.
Passend dazu — so rechnest du weiter
Du hast gerechnet — hier geht es weiter mit dem Hintergrund und den konkreten Empfehlungen.
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