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Speicher-Rechner · kostenlos

Welche Speichergröße passt wirklich zu dir?

Zu klein verschenkt Solarstrom, zu groß bleibt halb leer und rechnet sich nie. Finde in 60 Sekunden die Speichergröße, die zu deinem Verbrauch passt — mit ehrlicher Ersparnis und Amortisation.

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  • Faustregel HTW Berlin
  • mit Amortisation

Speichergröße fürs Balkonkraftwerk berechnen

Gib Anlage und Verbrauch ein — Empfehlung, Ersparnis-Kurve und Amortisation erscheinen sofort.

Von Marcel Klaczinski fachlich geprüft von Justin Schick zuletzt geprüft am 27. Juni 2026

Dein Haushalt & Anlage

Wp
kWh
kWh
ct/kWh

Empfohlene Speichergröße

2,6kWh

passt zu deinem Verbrauch und deiner Anlage

219 €

Ersparnis/Jahr

3,8 kWh

verschiebbar/Tag

Faustregel der HTW Berlin: höchstens 1,5 kWh pro kWp Modulleistung. Mehr Kapazität bleibt im Alltag oft leer.

Ersparnis nach Speichergröße

Ab wann sich mehr Kapazität kaum noch lohnt

Die Kurve flacht ab, sobald der Speicher größer ist als dein Abend- und Nachtbedarf. Alles rechts der Empfehlung bringt nur noch wenig zusätzliche Ersparnis.

Gängige Größen im Vergleich

1 kWh

83 €/Jahr

in 5,4 J. bezahlt

Empfehlung

2 kWh

166 €/Jahr

in 5,4 J. bezahlt

Empfehlung

3 kWh

248 €/Jahr

in 5,4 J. bezahlt

Annahmen: 0.85 kWh Ertrag pro Wp, 250 wirksame Speicher-Tage im Jahr (Winter stark reduziert), rund 450 € Aufpreis je kWh Speicher. Richtwerte, keine Garantie.

Faustregel der HTW Berlin

Max. 1,5 kWh je kWp als Basis.

Ehrliche Sweet-Spot-Kurve

Zeigt, ab wann mehr kaum noch lohnt.

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Beim Speicher zählt die richtige Größe — nicht die größte

Ein Speicher macht aus mittags erzeugtem Solarstrom abends nutzbaren Strom. Aber nur, wenn er zu deinem Verbrauch passt. Ist er zu klein, läuft er über und du verschenkst Sonne. Ist er zu groß, wird er nie voll — und das teure Extra-Kilowattstunde liegt einfach brach.

Genau passend

Der Speicher deckt deinen Abend- und Nachtbedarf — nicht mehr, nicht weniger. So ist er voll ausgelastet.

Sweet-Spot sichtbar

Die Ersparnis-Kurve zeigt schwarz auf weiß, ab wann jede zusätzliche Kilowattstunde kaum noch etwas bringt.

Ehrlich gerechnet

Mit Amortisation je Größe und reduzierten Winter-Tagen — keine geschönten Versprechen.

Wie groß sollte der Speicher fürs Balkonkraftwerk sein?

Die kurze Antwort: Für ein typisches Balkonkraftwerk sind 1 bis 2 Kilowattstunden Speicher der wirtschaftlich sinnvolle Bereich. Zwei Faustregeln helfen beim Dimensionieren. Die HTW Berlin empfiehlt höchstens 1,5 Kilowattstunden Speicher pro Kilowatt Modulleistung. Eine zweite, einfachere Regel lautet 0,5 bis 1 Kilowattstunde pro 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Beide landen bei einer Balkonanlage fast immer im selben Korridor.

HaushaltEmpfohlene KapazitätWarum
Single, niedrige Grundlastca. 1 kWhdeckt Nacht + Morgenkaffee
Paar / Homeoffice1,5–2 kWhspürbarer Abendverbrauch
Familie, hoher Abendbedarfca. 2 kWhKochen, mehrere Geräte
Über 3 kWh am Balkonsetselten sinnvollwird kaum voll

Deine konkrete Speichergröße rechnest du oben mit deinem Verbrauch aus. Den direkten Größenvergleich vertieft der Ratgeber 2 vs. 5 kWh richtig dimensionieren.

So funktioniert der Speicher-Rechner fürs Balkonkraftwerk

Der Rechner schätzt, wie viel Strom ein Speicher bei dir überhaupt verschieben kann. Dazu vergleicht er zwei Größen: den Solar-Überschuss an einem Sommertag (was nach dem Tagesverbrauch übrig bleibt) und deinen Abend- und Nachtbedarf (was du nach Sonnenuntergang noch brauchst). Der kleinere der beiden Werte ist der Engpass — genau so viel sollte der Speicher fassen.

Aus diesem verschiebbaren Tagesbedarf, deinem Strompreis und rund 250 wirksamen Speicher-Tagen im Jahr ergibt sich die Ersparnis. Die Kurve im Rechner zeichnet diese Ersparnis über die Kapazität auf: Sie steigt zuerst steil und flacht dann ab, sobald der Speicher größer ist als dein Bedarf. Genau an diesem Knick sitzt die Empfehlung — der Punkt mit dem besten Verhältnis aus Kapazität und Nutzen.

Annahmen: 0,85 Kilowattstunden Jahresertrag pro Wattpeak, rund 450 Euro Aufpreis pro Kilowattstunde Speicher (Markt 2026) und ein Strompreis nach dem Durchschnitt von Bundesnetzagentur, Verivox Haushaltsstrom-Index (Stand 15. Mai 2026). Es sind ehrliche Richtwerte, keine Garantie.

Wie viel Kilowattstunden Speicher braucht ein Balkonkraftwerk?

Entscheidend ist nicht, wie viel dein Modul liefert, sondern wie viel Strom du abends und nachts verbrauchst. Genau diese Lücke füllt ein Speicher. Wer abends nur Kühlschrank, Router und etwas Licht laufen hat, kommt mit rund einer Kilowattstunde aus. Wer abends kocht, wäscht und mehrere Geräte nutzt, braucht eher zwei. Alles darüber hinaus wird an normalen Tagen nicht mehr leer — und ein Speicher, der nie ganz leer wird, hat zu viel Kapazität.

Auch der Eigenverbrauch spielt mit hinein: Je mehr Strom du ohnehin schon tagsüber direkt nutzt, desto weniger muss der Speicher zwischenspeichern. Wie hoch dein direkter Eigenverbrauch ist, findest du im Eigenverbrauch-Rechner heraus — beide Rechner ergänzen sich.

Lohnt sich ein Speicher fürs Balkonkraftwerk?

Ein richtig dimensionierter Speicher hebt den Eigenverbrauch deutlich und spart dadurch jedes Jahr Geld — oft 80 bis 250 Euro, je nach Größe und Strompreis. Der Haken ist der Anschaffungspreis: Mit rund 450 Euro pro Kilowattstunde ist der Speicher der teuerste Einzelposten am Balkonkraftwerk. Ob sich das lohnt, hängt vom Verhältnis aus Ersparnis und Preis ab.

Am meisten profitierst du, wenn du tagsüber wenig zu Hause bist und abends viel Strom brauchst — dann würde ohne Speicher der Großteil des Solarstroms ungenutzt ins Netz fließen. Wer ohnehin viel mittags verbraucht, holt schon ohne Speicher eine gute Quote heraus und braucht ihn weniger dringend. Ob sich das gesamte Set mit Speicher rechnet, prüfst du im Amortisations-Rechner.

Wann amortisiert sich ein Speicher am Balkonkraftwerk?

Bei rund 450 Euro Aufpreis pro Kilowattstunde und einer jährlichen Ersparnis von 80 bis 250 Euro liegt die Amortisation des Speichers grob bei 6 bis 12 Jahren. Wichtig dabei: Kleinere Speicher amortisieren sich oft schneller als große. Der Grund ist die Auslastung — eine knapp bemessene Kapazität wird fast täglich voll geladen und wieder entladen, während ein großer Speicher viele Zyklen ungenutzt lässt.

Ein dynamischer Stromtarif kann die Amortisation verkürzen: Lädst du den Speicher gezielt zu günstigen Zeiten, kommen grob 40 Euro pro Kilowattstunde und Jahr an Arbitrage dazu. Diesen Effekt kannst du im Rechner mit einem Klick dazurechnen. Mehr dazu steht im Ratgeber zu Arbitrage mit dynamischem Tarif.

Ist ein großer Speicher sinnvoll — oder zu groß fürs Balkonkraftwerk?

Die häufigste teure Fehlentscheidung beim Balkonkraftwerk ist ein zu großer Speicher. Die Logik „viel hilft viel" stimmt hier nicht. Ein Balkonmodul liefert pro Tag nur eine begrenzte Menge Strom. Ist der Speicher größer als dieser Tagesüberschuss, wird er nie ganz voll. Und ist er größer als dein Abendbedarf, wird er nie ganz leer. Die zusätzliche Kapazität arbeitet dann einfach nicht — sie hat aber trotzdem Geld gekostet.

Deshalb flacht die Ersparnis-Kurve im Rechner nach der Empfehlung sichtbar ab. Jede Kilowattstunde rechts vom Sweet-Spot bringt nur noch wenige Euro im Jahr, kostet aber volle 450 Euro extra. Im Zweifel gilt am Balkonkraftwerk: lieber etwas knapper und voll ausgelastet als großzügig und halb leer. Im Winter kommt hinzu, dass der Speicher mangels Sonne ohnehin selten voll wird — ein weiterer Grund, ihn nicht zu groß zu wählen.

Häufige Fragen zum Speicher

Welche Speichergröße passt zu einem Balkonkraftwerk?
Für ein typisches 800-Watt-Balkonkraftwerk sind 1 bis 2 Kilowattstunden Speicher der wirtschaftliche Sweet-Spot. Single-Haushalte mit niedriger Grundlast kommen oft mit rund 1 Kilowattstunde aus, Familien mit hohem Abendverbrauch profitieren von etwa 2 Kilowattstunden. Den genauen Wert für dich zeigt der Rechner oben.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Als Faustregel der HTW Berlin gilt: höchstens 1,5 Kilowattstunden Speicher pro Kilowatt Modulleistung. Eine zweite gängige Regel lautet 0,5 bis 1 Kilowattstunde Speicher pro 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Beide führen bei Balkonkraftwerken meist in den Bereich von 1 bis 2 Kilowattstunden.
Wie viel kWh Speicher brauche ich?
Das hängt von deinem Abend- und Nachtbedarf ab — also davon, wie viel Strom du nach Sonnenuntergang verbrauchst. Der Speicher muss nur diese Lücke füllen. Mehr Kapazität bleibt im Alltag leer und kostet nur. Der Rechner schätzt deinen verschiebbaren Tagesbedarf und leitet daraus die passende Größe ab.
Lohnt sich ein Speicher fürs Balkonkraftwerk?
Ein richtig dimensionierter Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich und spart so jedes Jahr Geld. Bei aktuellen Preisen liegt die Amortisation grob bei 6 bis 12 Jahren. Sinnvoll ist er vor allem, wenn du tagsüber wenig zu Hause bist und abends viel Strom brauchst. Ein zu großer Speicher rechnet sich dagegen kaum.
Wann amortisiert sich ein Speicher?
Bei rund 450 Euro Aufpreis pro Kilowattstunde und einer Ersparnis von 80 bis 250 Euro im Jahr liegt die Amortisation je nach Größe und Strompreis bei etwa 6 bis 12 Jahren. Kleinere Speicher amortisieren sich schneller als große, weil sie im Verhältnis öfter voll genutzt werden.
Ist ein großer Speicher sinnvoll?
Meist nicht. Ein zu großer Speicher wird an normalen Tagen nie ganz voll und nie ganz leer — die zusätzliche Kapazität liegt brach und verlängert nur die Amortisation. Beim Balkonkraftwerk gilt: lieber knapp und gut ausgelastet als groß und halb leer.
Kann ich einen Speicher nachrüsten?
Ja. Viele Speicher lassen sich später an ein bestehendes Balkonkraftwerk anschließen, sofern Wechselrichter und Speicher zusammenpassen. Bequemer und oft günstiger ist ein abgestimmtes Komplettset aus Modulen, Wechselrichter und Speicher.
Bringt ein Speicher im Winter etwas?
Wenig. Im Winter liefert ein Balkonkraftwerk so wenig Strom, dass der Speicher kaum voll wird. Der Großteil der Speicher-Ersparnis fällt im Sommerhalbjahr an. Der Rechner berücksichtigt das mit reduzierten wirksamen Speicher-Tagen im Jahr.
Lohnt sich ein Speicher mit dynamischem Tarif?
Mit einem dynamischen Stromtarif wie Tibber oder aWATTar kannst du den Speicher zusätzlich zu günstigen Zeiten laden und teuren Netzstrom vermeiden. Das bringt grob 40 Euro pro Kilowattstunde und Jahr extra. Im Rechner kannst du diesen Effekt mit einem Klick dazurechnen.

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Aktualisierungen

Was hat sich zuletzt geändert?

An diesem Artikel

  • Speicher-Rechner neu: empfohlene Speichergröße nach Verbrauch, interaktive Ersparnis-Kurve mit Sweet-Spot, Amortisation je Kapazität, dynamischer Tarif und teilbares Ergebnis.

Zum Thema Balkonkraftwerk mit Speicher 2026: lohnt sich das?

  • Update

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Quellen und Belege

Die Annahmen und Rechenwerte auf dieser Seite stützen sich auf offizielle und fachliche Quellen — darunter HTW Berlin — Faustformel zur Speicherdimensionierung , ADAC: Speicher fürs Balkonkraftwerk — Kosten und Nutzen sowie aktueller Haushaltsstrompreis (Bundesnetzagentur, Verivox Haushaltsstrom-Index, Stand 15. Mai 2026). Alle Angaben zuletzt geprüft am 27. Juni 2026; volatile Werte wie Strompreise, Erträge und Tarife ändern sich laufend — den tagesaktuellen Stand prüfst du im Zweifel direkt bei deinem Versorger oder an der Primärquelle.

Volle Transparenz: Alle Formeln, Annahmen und Datenquellen hinter unseren Rechnern legen wir offen in der Methodik & Datenquellen dar — damit du jedes Ergebnis nachvollziehen und zitieren kannst.

Hinweis

Dieser Rechner liefert eine sorgfältig erstellte Modellrechnung und ersetzt keine individuelle Energie- oder Steuerberatung. Erträge, Strompreise und Tarife schwanken je nach Standort, Wetter, Ausrichtung und Anbieter — verbindlich sind immer deine tatsächlichen Werte. Alle Angaben ohne Gewähr.

Passend dazu — so rechnest du weiter

Du hast gerechnet — hier geht es weiter mit dem Hintergrund und den konkreten Empfehlungen.

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