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Ein kompakter Heimspeicher mit einem Solarmodul dahinter im warmen Abendlicht, mittig vor einem gemütlichen Wohnzimmer — Sinnbild für ein Balkonkraftwerk mit Speicher.
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Balkonkraftwerk mit Speicher 2026: lohnt sich das?

Ein Speicher macht das Balkonkraftwerk erst richtig stark, vor allem zusammen mit dynamischen Stromtarifen. Diese Übersicht erklärt, ab wann sich die Mehrkosten lohnen, welche Speicherklasse zu dir passt und welche Systeme 2026 im Daten-Check überzeugen.

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Das gehört alles dazu

Hinweis: Mit * markierte Links sind Partner-Links. Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht.

Hinweis: Diese Einordnung beruht auf Hersteller-Angaben (Anker-Produktseiten), Händler-Listings und tagesaktuellen Preisvergleichen — nicht auf eigenen Hands-on-Tests. Alle Preise sind Straßenpreise mit 0 % Mehrwertsteuer, geprüft am 13.07.2026; Aktionspreise ändern sich schnell.

Wer eine Anker Solarbank 2 Pro oder 2 Plus besitzt und jetzt mehr Speicher will, stößt schnell auf ein Problem: Der passende Erweiterungsakku BP1600 ist praktisch vom Markt verschwunden. Bei Amazon findet die Suche nur noch den Nachfolger, im Anker-Shop taucht er gar nicht mehr auf. Kein Grund zur Sorge — die Nachfolge-Akkus sind abwärtskompatibel und rechnen sich pro Kilowattstunde sogar besser. Dieser Ratgeber zeigt, welche Anker BP1600 Alternative zu welcher Solarbank passt, was die Akkus wirklich kosten und wo Gebrauchtkauf noch Sinn ergibt.

Warum der BP1600 kaum noch zu kaufen ist

Der BP1600 war der 1,6-kWh-Erweiterungsakku der Solarbank-2-Generation. Mit dem Start der Solarbank 3 Pro hat Anker den größeren BP2700 eingeführt und nennt den BP1600 auf der eigenen Produktseite ausdrücklich „Vorgängergeneration“. Im offiziellen Anker-Shop und bei Amazon ist der BP1600 nicht mehr gelistet (Stand 13.07.2026); einzelne Fachhändler verkaufen Restposten ab rund 500 Euro, auf Kleinanzeigen-Portalen wechselt Gebrauchtware ab etwa 400 Euro den Besitzer.

Rechnerisch ist das ein schlechter Deal: Selbst der günstigste Restposten kostet gut 310 Euro pro Kilowattstunde — deutlich mehr als die aktuellen Akkus. Wer nicht zwingend exakt dieses Modell braucht, fährt mit den Nachfolgern besser.

BP2700: der direkte Nachfolger für Solarbank 2 und 3

Der BP2700 bringt 2,68 Kilowattstunden je Modul und passt laut Anker an die Solarbank 3 Pro sowie die Solarbank 2 Pro, 2 Plus und 2 AC — also genau an die Geräte, für die bisher der BP1600 gedacht war. Der wichtigste Satz steht auf der Anker-Produktseite des BP2700 selbst: Der BP2700 ist „vollständig kompatibel mit der Vorgängergeneration BP1600“. Ein vorhandener BP1600 darf also im Stapel bleiben, der neue Akku kommt einfach dazu.

Technisch bekommst du LFP-Zellen mit 6.000 Ladezyklen, IP65-Schutz, Betrieb bis minus 20 Grad und zehn Jahre Herstellergarantie. An der Solarbank 3 Pro ist der Ausbau bis gut 16 Kilowattstunden möglich. Preislich lohnt der Blick über Amazon hinaus: Dort verkauft Anker den BP2700 für 799 Euro (UVP 949 Euro), im Preisvergleich tauchen Händlerpreise ab rund 610 Euro auf — das drückt den Kurs auf etwa 227 Euro pro Kilowattstunde.

BP5000: mehr Kapazität, bester Preis pro Kilowattstunde

Der BP5000 ist der Erweiterungsakku der neuen Solarbank-4-Generation — und der Preisbrecher im Anker-Programm: 5 Kilowattstunden für 1.099 Euro (UVP 1.399 Euro) sind rund 220 Euro pro Kilowattstunde, der beste Wert im System. Dazu kommen 10.000 Ladezyklen (BP2700: 6.000), IP66 statt IP65 und ein Ausbau bis 30 Kilowattstunden mit bis zu sechs Modulen.

Die Kompatibilität ist erstaunlich breit: Laut Anker-Produktseite des BP5000 passt er an die Solarbank 4 Pro, 3 Pro sowie 2 Pro, 2 AC und 2 Plus. Auch Besitzer einer älteren Solarbank 2 können also direkt auf das große Modul gehen, statt kleinteilig zu stapeln. Zwei Dinge sollte man wissen: Mit 42 Kilogramm stellt man den Akku besser zu zweit auf, und für ein kleines 800-Watt-Set ist ein 5-kWh-Modul oft schlicht zu groß — ob sich die Kapazität für dich rechnet, zeigt der Speicher-Rechner in einer Minute. Wie die Solarbank 4 Pro selbst sich schlägt, steht im Daten-Check der Solarbank 4 Pro.

Welcher Akku passt an welche Solarbank?

Die Kompatibilitäts-Frage ist die häufigste — hier die Matrix nach Anker-Angaben (Stand Juli 2026):

ErweiterungsakkuKapazitätSolarbank 2 Pro/Plus/ACSolarbank 3 ProSolarbank 4 ProPreis (Stand 13.07.)
BP1600 (Restposten)1,6 kWhjajaja (laut Anker)ab ca. 500 €
BP27002,68 kWhjajaja (laut Anker)799 € Amazon, ab ca. 610 €
BP50005 kWhjajaja1.099 €

Dazu gibt es noch den BP7000 (7 kWh, rund 1.499 Euro) — der passt aber ausschließlich an die Solarbank Max AC und ist für Balkonkraftwerk-Besitzer mit normaler Solarbank keine Option. Die erste Solarbank-Generation (E1600 von 2023) bleibt außen vor: Sie war nicht stapelbar und lässt sich mit keinem der Akkus erweitern.

Beim Mischen gilt: BP1600 und BP2700 vertragen sich laut Anker im selben Stapel. Die Werte oben stammen von den Anker-Produktseiten; vor dem Kauf lohnt der kurze Gegencheck beim Händler, weil Anker die Kompatibilitätslisten mit Firmware-Updates gelegentlich erweitert.

Fremdakkus und AC-Speicher: was wirklich geht

Die Hoffnung auf einen günstigen Fremdakku müssen wir nüchtern beerdigen: Das Stapelsystem der Solarbank ist herstellergebunden. Die Module verbinden sich über proprietäre Kontakte direkt im Stapel — ein Akku von Marstek, Zendure oder einem Dritthersteller lässt sich dort weder mechanisch noch elektrisch anschließen.

Was dagegen funktioniert: ein eigenständiger AC-gekoppelter Speicher parallel zum Anker-System. Geräte wie die Marstek Venus E hängen unabhängig an der Steckdose und puffern Überschuss, ohne mit der Solarbank verbunden zu sein — mehr dazu im Praxis-Check der Marstek Venus E. Das ist technisch sauber, macht die Steuerung aber zweigleisig: zwei Apps, zwei Logiken. Wer ohnehin unzufrieden mit dem Anker-Ökosystem ist, sollte eher den kompletten Wechsel durchrechnen — die Kandidaten dafür stehen im großen Vergleich der Anker SOLIX Alternativen.

Gebraucht kaufen: worauf du beim BP1600 achten musst

Auf Kleinanzeigen-Portalen gibt es den BP1600 regelmäßig ab etwa 400 Euro. Das kann sich lohnen, wenn der Preis stimmt — mit drei Einschränkungen. Erstens: Die Herstellergarantie läuft ab Erstkauf und ist bei Privatkäufen nicht immer übertragbar; kaufe möglichst mit Original-Rechnung. Zweitens: Den Zellzustand siehst du dem Gehäuse nicht an — lass dir die Zyklenzahl oder zumindest das Kaufdatum zeigen und rechne bei zwei Jahren Nutzung mit entsprechend weniger Restlebensdauer. Drittens: Über etwa 400 Euro ist der neue BP2700 fast immer die bessere Rechnung — mehr Kapazität, volle Garantie, frische Zellen.

Ob sich der Speicherausbau insgesamt lohnt, hängt weniger vom Akku-Modell ab als von deinem Verbrauchsprofil. Die Grundsatzfrage beantwortet der Ratgeber Lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?, die passende Größe findest du im Ratgeber zur Speicher-Dimensionierung.

Fazit: Nachfolger statt Restposten

Der BP1600 ist Geschichte, und das ist finanziell kein Verlust. Der BP2700 ist für Solarbank-2- und 3-Besitzer der natürliche Nachfolger — kompatibel, mischbar mit dem Altbestand und pro Kilowattstunde günstiger als jeder BP1600-Restposten. Wer größer denkt, nimmt gleich den BP5000: bester Preis pro Kilowattstunde im Anker-System, 10.000 Zyklen und die breiteste Kompatibilität bis hinauf zur Solarbank 4 Pro. Nur beim Gebrauchtkauf unter 400 Euro hat der alte Akku noch eine Daseinsberechtigung. Und wenn dich am Anker-System mehr stört als nur der Akku-Preis: Der Vergleich der Anker-Alternativen zeigt, was ein Systemwechsel bringt.

Dein nächster Schritt

Soll ein Speicher dazu?

Sieh dir die geprüften Speicher an — oder rechne zuerst aus, ab wann sich ein Akku für deinen Verbrauch wirklich lohnt.

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