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Seit dem 22. Oktober 2026 verkauft Anker die Anker Solarbank Max. Der Hersteller nennt sie den weltweit ersten „Plug-in-Solarspeicher“ für Module mit zusammen 10 Kilowattpeak (das ist die Spitzenleistung der Module). Das klingt nach einem Balkonkraftwerk, nur größer. Genau dort liegt der Haken. Die 3.500 Watt, mit denen Anker wirbt, kommen nicht aus der normalen Steckdose. Und mit so vielen Modulen gelten andere Regeln als beim Balkonkraftwerk. Wir haben Ankers Produktseiten, das Gesetz und die Meldewege gelesen. Hier steht, was du selbst darfst und wann der Elektriker kommen muss.
Anker Solarbank Max: was der neue Speicher kann
Die Solarbank Max ist ein Stromspeicher mit eingebautem Wechselrichter. Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom der Module den Wechselstrom fürs Haus. Neu ist die Verkabelung der Module. Bisherige Anker-Speicher nehmen wenige Module parallel auf. Die Max schaltet sie in Reihe, also als „String“ hintereinander. Dafür hat sie drei Eingänge mit eigenem Regler, im Fachjargon MPPT. Laut Anker passen so bis zu 20 Module an ein Gerät.
| Merkmal | Solarbank Max |
|---|---|
| Speicher | 7 kWh, Lithium-Eisenphosphat |
| Ausbau | bis 5 Zusatzakkus BP7000, zusammen bis 42 kWh |
| Solar-Eingang | 3 Eingänge, zusammen bis 10.000 Watt |
| Spannung je String | 30 bis 550 Volt, höchstens 600 Volt Leerlauf |
| Ins Hausnetz | 800 W (Schuko), 3.500 W (Wieland), 4.600 W (fest) |
| Notstrom-Steckdose | bis 3.680 Watt |
| Schutzart, Temperatur | IP66, minus 20 bis plus 55 Grad |
| Maße, Gewicht | 670 × 356 × 350 mm, 76,5 kg |
| Verbindung | WLAN und Bluetooth |
| Garantie | 10 Jahre |
Anker legt das System auf acht bis 20 Module aus. In der eigenen Beispielrechnung setzt der Hersteller 20 Module mit je 500 Watt an. Zum Vergleich: Die Anker Solarbank 4 Pro im Daten-Check nimmt bis zu zwölf Module parallel auf und gibt höchstens 2.500 Watt ab. Die Max ist also eine Klasse größer. Anker schreibt selbst: „Für das Zuhause mit großem Energiehunger.“
Was ist die Anker Solarbank Max AC – und was unterscheidet sie von der Max?
Bei der Suche taucht oft ein zweites Gerät auf: die Solarbank Max AC. Anker stellte sie im Frühjahr 2026 vor. Laut Hersteller sind beide fast gleich gebaut. Speicher, Ausbau bis 42 kWh, Leistung ins Hausnetz, Notstrom-Steckdose und Schutzart stimmen überein. Der Unterschied liegt beim Solarstrom.
Die Anker Solix Solarbank Max AC hat keine Eingänge für Module. Sie wird über das Hausnetz an eine Solaranlage gekoppelt, die schon läuft. Anker nennt sie deshalb einen Heimspeicher „für Solarnachrüstung“. Die neue Max dagegen bekommt die Module direkt an ihre drei Eingänge. Anker empfiehlt sie für neue Anlagen ohne bestehende Photovoltaik.
So funktioniert die Max AC im Alltag: Sie lädt sich mit dem Strom, den deine vorhandene Anlage gerade übrig hat. Abends gibt sie ihn wieder ins Hausnetz ab. Ab Werk sind das 800 Watt. Wer hinter dem Namen Anker steht und wo die Geräte gebaut werden, beschreibt unser Beitrag Anker Solix: Hersteller und Herkunft.
Ist die Anker Solarbank Max ein Balkonkraftwerk?
Nein, nicht im Sinne des Gesetzes, sobald genug Module daran hängen. Die Erleichterungen für Balkonkraftwerke stehen in Paragraf 8 Absatz 5a EEG. Sie gelten für Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 2 Kilowatt. Außerdem darf die Wechselrichterleistung höchstens 800 Voltampere betragen. Installierte Leistung meint hier die Leistung der Module.
Rechne mit Ankers eigenem Beispiel: Schon fünf Module mit je 500 Watt ergeben 2.500 Wattpeak. Das ist mehr, als ein Steckersolargerät haben darf. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) ordnet solche Anlagen als „reguläre Solaranlage“ ein. Verboten ist das nicht. Es ist nur ein anderer Weg mit anderen Pflichten. Wo die Grenze genau liegt, erklärt unser Ratgeber Balkonkraftwerk mit 3000 Watt.
Eine zweite Frage betrifft den Wechselrichter. Laut Bundesnetzagentur zählt die höchste Leistung, die sich per Schalter oder Software wählen lässt. Bei der Max lässt sich die Leistung laut Anker in der App bis 3.500 Watt einstellen. Anker koppelt das aber an die Installation durch eine Elektrofachkraft. Ob das bei reinem Schuko-Betrieb zählt, sagt keine Quelle eindeutig. Wie die Regel bei gedrosselten Geräten wirkt, zeigt unser Beitrag Hoymiles HMS-1600-4T auf 800 Watt drosseln. Für das Ergebnis reicht aber schon die Modulleistung.
Anker Solarbank Max anschließen: Schuko, Wieland oder fest
Anker bietet drei Wege an, die Solarbank Max mit dem Hausnetz zu verbinden. Die Grafik zeigt sie nebeneinander.
Schuko-Stecker: Er liegt bei. Laut Anker gibt die Max darüber standardmäßig bis zu 800 Watt ab, und du darfst sie selbst einstecken. Ein Hinweis dazu: Der Verband VDE FNN nennt für Anlagen am Schuko-Stecker zwei Grenzen. Die Wechselrichterleistung darf 800 Voltampere nicht überschreiten. Die Module dürfen höchstens 960 Wattpeak haben. Die Max ist für deutlich mehr Module gebaut.
Wieland-Anschluss: Das ist eine spezielle Energiesteckdose. Laut Anker sind damit bis zu 3.500 Watt möglich, an einem eigenen Stromkreis im Haus. Das Wieland-Panel und das Adapterkabel kosten extra. Die Installation muss laut Anker eine Elektrofachkraft übernehmen. Den Unterschied zwischen Schuko und Wieland erklärt unser Ratgeber Schuko oder Wieland nach VDE 0126-95.
Festanschluss: Die Elektrofachkraft verbindet die Max direkt mit dem Verteilerkasten. Dann sind bis zu 4.600 Watt möglich. Technisch könnte das Gerät laut Anker 5.000 Watt. In Deutschland begrenzt die Anschlussnorm VDE-AR-N 4105 eine Phase laut Anker aber auf 4.600 Watt.
Darf ich einen PV-Speicher selbst installieren?
Bei der Solarbank Max hängt das am Anschluss. Anker schreibt wörtlich: „Bis 800W: kein Elektriker erforderlich“. Über 800 Watt sei Fachpersonal nötig. Selbst einstecken ist also nur der Schuko-Weg.
Wichtig ist der Unterschied zwischen zwei Dingen. Das eine ist die Installation, also wer den Stecker oder die Leitung anschließt. Das andere ist die Anmeldung, also wem du die Anlage melden musst. Auch wer selbst einsteckt, muss melden. Ein Speicher wird laut Verbraucherzentrale und DGS beim Netzbetreiber gemeldet. Das gilt sogar am kleinen Balkonkraftwerk. Was sich beim Nachrüsten eines kleineren Speichers ändert, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher nachrüsten.
Zu den Modulen nennt Anker keine Pflicht für einen Fachbetrieb. Ein Detail gehört aber zur ehrlichen Einordnung: Die Strings arbeiten laut Anker typischerweise mit 300 bis 500 Volt Gleichspannung. Zum Vergleich: Ein Hoymiles-Mikrowechselrichter für den Balkon verträgt laut Handbuch höchstens 60 bis 65 Volt je Eingang. Wann du ein Balkonkraftwerk grundsätzlich selbst anschließen darfst, klärt unser Rechtsbeitrag Balkonkraftwerk selbst anschließen.
Wie wird ein PV-Speicher wie die Solarbank Max angeschlossen?
Ein Speicher kann auf zwei Arten mit der Solaranlage verbunden sein. Bei der Solarbank Max hängen die Module direkt am Speicher. Ihr Gleichstrom lädt zuerst den Akku. Der eingebaute Wechselrichter macht daraus Wechselstrom fürs Haus. Bei der Max AC ist es umgekehrt. Die Solaranlage hat ihren eigenen Wechselrichter, und der Speicher hängt nur am Hausnetz. Er lädt mit dem Strom, der gerade übrig ist.
Für die Solarbank Max beschreibt Anker den Aufbau in drei Teilen. Erstens die Module: Sie werden je Eingang in Reihe verbunden, ohne Y-Verteiler. Die Leerlaufspannung eines Strings darf 600 Volt nicht überschreiten. Im Betrieb muss sie zwischen 30 und 550 Volt liegen. Zweitens der Anschluss ans Haus über einen der drei Wege aus der Grafik. Drittens der Smart Meter Gen 2. Er misst laut Anker in Echtzeit, was im Haus gebraucht wird. Ein Kanal überwacht den Hausanschluss. Der zweite misst wahlweise eine Solaranlage eines anderen Herstellers oder schützt aktiv vor Überlast.
Die Einrichtung läuft über die Anker-App. Anker spricht von fünf Schritten und fünf Minuten nach dem Auspacken. Das gilt für das Gerät selbst. Module aufs Dach zu bringen und zu verkabeln, ist darin nicht enthalten. Wie der Anschluss bei den kleineren Anker-Speichern aussieht, zeigt unser Anschlussplan für die Anker Solarbank.
Balkonkraftwerk über 800 Watt anmelden: was bei der Solarbank Max fällig wird
Zwei Stellen wollen von dir hören. Die erste ist das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Dort trägst du die Solaranlage innerhalb eines Monats ein. Wer das unterlässt, begeht laut DGS eine Ordnungswidrigkeit. Den Speicher meldest du dort zusätzlich. Wie das Schritt für Schritt geht, zeigt unsere Anleitung zum Marktstammdatenregister.
Die zweite Stelle ist dein Netzbetreiber. Die DGS beschreibt drei Wege, je nach Leistung:
- Bis 800 Voltampere am Wechselrichter: Laienanmeldung mit dem Formblatt F.1.2 nach VDE-AR-N 4105.
- Bis 800 Voltampere durch eine Begrenzung der ganzen Hausanlage: dieselben Angaben plus eine Herstellererklärung zur Begrenzung.
- Mehr als 800 Voltampere: Elektrikeranmeldung mit dem Formblatt F.9.
Welcher Weg für die Max am Schuko-Stecker gilt, hängt an der offenen Frage zum Wechselrichter. Das klärt dein Netzbetreiber. Bei 3.500 oder 4.600 Watt ist es eindeutig die Elektrikeranmeldung.
Anker schreibt auf der Produktseite, die Registrierung dauere „in der Regel nur wenige Minuten“. Das betrifft das Marktstammdatenregister. Die Meldung beim Netzbetreiber kommt laut DGS dazu. Für Anlagen bis 30 Kilowatt auf einem Grundstück mit Netzanschluss regelt Paragraf 8 Absatz 5 EEG eine Frist: Der Netzbetreiber muss dir einen Zeitplan schicken. Kommt er nicht innerhalb eines Monats, darfst du anschließen, wenn die Anschlussregeln eingehalten sind.
Balkonkraftwerk mit Speicher 3500 Watt: was der Elektriker macht
Die 3.500 Watt nennt Anker „PluginPower 2.0“. Laut Hersteller hat TÜV Rheinland das Verfahren geprüft. Die Idee: Viele Häuser haben schon einen eigenen Stromkreis mit 16 Ampere, etwa für die Waschmaschine. Die Leitung braucht einen Querschnitt von mindestens 2,5 Quadratmillimetern. Die Elektrofachkraft ersetzt dort die Steckdose durch einen festen Anschluss. Er lässt sich nur mit Spezialwerkzeug lösen.
Dazu kommt eine Sicherung per Software. Die Max arbeitet mit einem Smart Meter und zwei Stromwandlern. Hängt das Gerät aus Versehen an einem Stromkreis mit weiteren Verbrauchern, soll es das erkennen. Dann senkt es laut Anker die Leistung, damit der Stromkreis unter 16 Ampere bleibt.
Was kostet der Elektriker? Eine allgemeine Zahl gibt es nicht. Anker bietet einen Installationsservice mit dem Partner SolarCan an. Die Preise sollten laut Produktseite zum Verkaufsstart folgen, standen dort am 22. Oktober aber noch nicht. In seiner eigenen Beispielrechnung setzt Anker eine „Elektriker-Registrierungsgebühr“ von 599 Euro an.
Rechnet sich die Anker Solarbank Max in zwei Jahren?
Anker wirbt mit einer Amortisation von etwa zwei Jahren. Die Rechnung steht in einer Fußnote auf der Anker-Produktseite. Es lohnt sich, die Annahmen zu kennen:
| Annahme in Ankers Rechnung | Wert |
|---|---|
| Speicher | 14 kWh (Grundgerät plus ein Zusatzakku) |
| Module | 20 Stück mit je 500 Watt, je 100 Euro |
| Elektriker | 599 Euro |
| Gesamtkosten | 6.397 Euro |
| Stromverbrauch im Jahr | 9.000 kWh |
| Strompreis | 0,40 Euro je kWh |
| Ersparnis im Jahr | 3.149,80 Euro |
Wichtig ist der Satz darunter. Anker schreibt: „Sofern nicht anders angegeben, sind Steuern, professionelle Installationskosten sowie lokale Netzanschlussgebühren nicht enthalten.“ Die Montage von 20 Modulen fehlt also in den 6.397 Euro. Für die Max AC rechnet Anker mit drei Jahren, ausdrücklich „unter idealen Bedingungen“.
Für deine eigene Rechnung brauchst du fünf Zahlen. Erstens deinen Jahresverbrauch, er steht auf der Stromrechnung. Zweitens deinen Preis je Kilowattstunde. Drittens die Kosten für Module und ihre Montage. Viertens den Elektriker, falls du mehr als 800 Watt willst. Fünftens das, was dein Netzbetreiber für den Anschluss verlangt. Anker hat davon nur den Elektriker eingerechnet. Wie du mit deinen eigenen Werten rechnest, zeigt der Amortisationsrechner. Wie groß ein Speicher für deinen Verbrauch sein sollte, erklärt der Ratgeber Speicher richtig dimensionieren.
Anker Solarbank Max Preis: was Speicher und Zusatzakku kosten
Im Anker-Shop kostet die Solarbank Max am 22. Oktober 2026 mit Gutschein 2.199 Euro. Das sind 300 Euro weniger als die unverbindliche Preisempfehlung von 2.499 Euro. Laut ComputerBase gilt der Startpreis bis zum 6. Dezember 2026. Wer sich vorab registriert hatte, zahlt laut ComputerBase 2.099 Euro und bekommt einen Smart Meter dazu, einzulösen bis zum 1. November 2026. Ein Zusatzakku BP7000 mit weiteren 7 kWh kostet dort 1.399 Euro. Die Solarbank Max AC steht im selben Shop für 1.699 Euro, nach 600 Euro Rabatt.
Pro Kilowattstunde Speicher sind das bei der Max rund 314 Euro, mit Zusatzakku zusammen rund 257 Euro. Ob der Preis zum Black Friday weiter fällt, kann niemand sicher sagen. Wie sich die Preise beliebter Speicher im vergangenen Jahr bewegt haben, zeigt unsere Auswertung Black Friday beim Balkonkraftwerk. Die Preisentwicklung der kleineren Modelle steht im Beitrag Anker Solix Solarbank: Preise 2026.
Solarbank Max AC vs Solarbank 4 Pro: welcher Speicher für wen?
Die Frage nach dem Unterschied zur Solarbank 4 Pro stellen viele. Anker beantwortet sie auf der Produktseite selbst. Die Zahlen im Überblick:
| Solarbank Max | Solarbank Max AC | Solarbank 4 Pro | |
|---|---|---|---|
| Speicher je Gerät | 7 kWh | 7 kWh | 5 kWh |
| Ausbau | Grundgerät + 5 Akkus | Grundgerät + 5 Akkus | Grundgerät + 5 Akkus |
| Module direkt | bis 20, in Reihe | keine | bis 12, parallel |
| Wieland | 3.500 W | 3.500 W | 2.500 W |
| Festanschluss | 4.600 W | 4.600 W | 2.500 W |
| Notstrom | 3.680 W | 3.680 W | 2.500 W |
Die Solarbank 4 Pro passt laut Anker zu Anlagen mit weniger Modulen. Die Max ist für eine neue, große Anlage gedacht, auch über mehrere Dachseiten. Die Max AC ergänzt eine Solaranlage, die schon läuft.
Im Shop lassen sich die beiden Max-Modelle leicht verwechseln. Ein Blick auf die Adresse der Produktseite hilft: Bei der Max endet sie auf „ae111“, bei der Max AC auf „a17e2“. Steht im Angebot nichts von Solar-Eingängen oder MPPT, ist es in der Regel die Max AC. Achte vor allem darauf, ob dein Dach schon eine Anlage mit eigenem Wechselrichter hat. Dann brauchst du die Max AC, sonst die Max.
Welche Speicher es außerhalb von Anker gibt, vergleicht unser Ratgeber Anker Solix Alternativen 2026.
Anker Solix Solarbank Max AC für Balkonkraftwerk: passt das?
Technisch ja. Anker nennt die Max AC „zu 100% mit Drittanbieter-Photovoltaikanlagen kompatibel“. Ab Werk gibt sie 800 Watt ins Hausnetz ab. Mehr gibt es laut Anker nur an einem separaten Stromkreis nach vorschriftsmäßiger Installation.
Die größere Frage ist die Größe. Ein Balkonkraftwerk speist höchstens 800 Watt ein. Ob du einen 7-kWh-Speicher damit an einem Tag füllst, hängt von Modulen, Ausrichtung und Jahreszeit ab. Rechne vorher nach, statt nach dem größten Akku zu greifen. Auch die Max AC am Balkonkraftwerk musst du beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister melden. Einen Überblick über alle Speicher-Fragen gibt der Ratgeber Balkonkraftwerk mit Speicher.
Anker Solix Solarbank Max: was bis Jahresende noch kommt
Zwei Funktionen kündigt Anker an, sie fehlen zum Start noch. Erstens das Power Dock. Damit sollen Max, Max AC und die Solarbank 2, 3 und 4 als ein System laufen, „voraussichtlich ab Ende 2026“. Bis dahin richtest du sie als getrennte Anlagen ein. Dann kann laut Anker ein Speicher den anderen laden. Das sei kein Fehler, sondern eine Folge des gemeinsamen Stromkreises.
Zweitens der Betrieb mehrerer Max nebeneinander. Laut Anker sollen bis zu zwei Geräte an einem einphasigen und bis zu drei an einem dreiphasigen Anschluss laufen. Beides soll im vierten Quartal 2026 kommen. Für den einfachen Weg schreibt Anker, man könne die Geräte „ohne Elektriker“ über Schuko- oder Wieland-Verdrahtung verbinden. An anderer Stelle verlangt Anker für jeden Wieland-Anschluss eine Elektrofachkraft. Diesen Widerspruch sollte Anker auflösen, bevor du zwei Geräte planst. Bis dahin gilt die strengere Angabe. Wie sich die Regeln für Balkonkraftwerke ab 2027 ändern könnten, beschreibt unser Beitrag EEG-Novelle 2027 und die Einspeisevergütung. Notstrom ist schon jetzt dabei. Was eine Notstrom-Steckdose leistet und was nicht, erklärt der Ratgeber Speicher mit Notstrom.
Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Im Zweifel entscheidet dein Netzbetreiber, welche Unterlagen er braucht.
Quellen
Zuletzt geprüft am 22.10.2026.
- Anker SOLIX: Produktseite Solarbank Max, technische Daten, Anschlussarten, Beispielrechnung und FAQ, Stand 22.10.2026.
- Anker SOLIX: Produktseite Solarbank Max AC, Leistung ab Werk und Kompatibilität, Stand 22.10.2026.
- Bundesministerium der Justiz: Paragraf 8 EEG, Absätze 5 und 5a
- Bundesnetzagentur: Balkon-Solaranlagen, Leistungsgrenzen und höchste wählbare Leistung.
- Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie: Meldepflichten für Steckersolargeräte, Ablauf der Anmeldung, Stand 22.10.2026
- VDE FNN: Steckerfertige PV-Anlagen, Grenzen für den Schuko-Anschluss.
- Verbraucherzentrale: Steckersolar, Solarstrom vom Balkon, Speicher und Anmeldung.
- ComputerBase: Verkaufsstart der Solarbank Max, Startpreis und Laufzeit, 22.10.2026.
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